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SELK: Frauenfrühstück in Bergheim

Edertal-Bergheim, 10.10.2917 - selk - Auch in diesem Jahr hatten die Gemeinde Bergheim und der Diakonisch-Missionarische Frauendienst der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zum "Bergheimer Frauenfrühstück", eingeladen. Es fand am 7. Oktober statt. Die Andacht zu Beginn stand unter der Zusage "Hoffnung im Leid". In jeder Lebenslage dürfen Menschen auf Gott hoffen - hoffen auf das, was sie nicht sehen. Sie dürfen gewiss sein, dass Gott ihnen eine gute Zukunft geben möchte. Sie dürfen sich schon jetzt freuen auf das, was kommt.

Nach Andacht und reichhaltigem Frühstück stand das Thema "Christenverfolgung" auf dem Veranstaltungsprogramm. Dazu war Hartmut Nitsch von Open Dors zu Gast. Er gab einen ausführlichen Bericht über die Lage der verfolgten Christen in der Welt. Zunächst wurde Opern Doors vorgestellt. Open Doors wurde 1955 von "Bruder Andrew" gegründet und steht seitdem im Dienst der verfolgten Christen weltweit. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Kelkheim bei Frankfurt am Main, das Werk steht der Evangelischen Allianz nahe.

Jährlich veröffentlicht Opern Doors den "Weltverfolgungsindex", eine Auflistung von 50 Ländern, die das Ausmaß der Verfolgung und Benachteiligung von Christen aufgrund ihres Glaubens verdeutlichen will. Aber Opern Doors will mehr. Das Werk will die Gemeinde Jesu inmitten der Verfolgung ausrüsten und stärken, ermutigen, ihren Glauben trotz allem zu leben und zu bekennen. So nannte Nitsch sieben wichtige Kernwerte: 1. Menschen für Menschen, 2. Dienst an der verfolgten Kirche, 3. Menschen der Bibel, 4. Menschen des Gebets, 5. Menschen des Glaubens, 6. Jesu Auftrag verpflichtet, 7. Gott allein die Ehre geben,

Drei Länder wurden vorgestellt, die im Weltverfolgungsindex an höchster Stelle stehen: Nordkorea, Somalia und Afghanistan, wobei Nordkorea die erste Stelle einnimmt. In diesen Ländern können Kirche und gelebter Glaube nur im Untergrund stattfinden. Besonders in Nordkorea sind die Menschen ständiger Gehirnwäsche ausgeliefert oder sie gelten, wie oft in islamisch regierten Ländern, als Menschen zweiter Klasse. Oft drohen ihnen Gefängnis, Folter, ja sogar Hinrichtung um ihres Glaubens Willen.

Mit dem Wort aus dem biblischen Hebräerbrief (Kapitel 13, Vers 3) "Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten ..." ermutigte Nitsch immer wieder, für die verfolgte Gemeinde zu beten, ja eventuell Gebetskreise einzurichten und immer wieder auf die Situation aufmerksam zu machen.

Der Bericht machte deutlich, wie dankbar Christen sein dürfen, wenn sie frei und ungehindert ihren Glauben leben und Gemeinschaft untereinander haben können.
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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
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