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SELK: Kinderbibelwoche zu Davidgeschichten in Hannover

Hannover, 9.10.2017 - selk - Es regnete, stürmte, der Zugverkehr lag lahm, aber 60 Kinder in der Kinderbibelwoche (KiBiWo) vom 5. bis zum 8. Oktober waren fröhlich und, wie sie in einem ihrer Lieder sangen, bei Gott "in guter Hut". Viele bewährte Helferinnen und Helfer der beiden Hannoverschen Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) trugen zum Gelingen bei. Das galt auch für die leckere Verpflegung, über die etwa Frederik (6) sagte: "Ich esse das so gerne. Mich hat's heute richtig erwischt." Wie in den meisten Jahren zuvor kam die Hälfte der Kinder nicht aus der SELK.

Der biblische David und seine Erfahrungen mit Gott standen im Mittelpunkt der aktuellen 26. Kinderbibelwoche dieser Gemeinden. Wie gewohnt führten die Figuren "Willi und Anneliese", das sympathische Küster-Ehepaar, mit lustig-besinnlichen Anspielen während der täglichen Andachten in die jeweilige Thematik ein. Die 5- bis 12-jährigen Kinder erlebten dann in drei Altersgruppen mit, wie der junge Hirte David erwählt wurde und wie er König Saul bei dessen wechselnden Stimmungen durch sein Harfenspiel beruhigte. Am nächsten Tag ging es um die spannende Geschichte, als David auf der Flucht in einer Höhle auf Rache verzichtete. Wegen Sturmschäden wurde der geplante Waldausflug mit Höhlenbau kurzfristig durch einen Museumsbesuch ersetzt. Um Sündenerkenntnis ging es in der thematischen Einheit vom Samstag, in der König David der Schönheit Batsebas erlag. Gustavo (6) zog das Fazit: "Gott hat David eigentlich vergeben."

Zum anschließenden Spielenachmittag kam eigens eine Harfenistin. Die Kinder durften deren Instrumente selbst ausprobieren. Hanna (5) verkündete ihren Eltern anschließend strahlend: "Mama, Papa, ich kann jetzt Harfe spielen!". Während der Andacht begleitete die Harfe sogar das von den Kindern gesungene Segenslied. Christian (6), der - von seinem Freund eingeladen - erstmals die Kinderbibelwoche besuchte, resümierte: "Das war der schönste Tag des Lebens!"

Auch die älteren Kinder waren mit Feuereifer dabei. Stolz sangen die 9-12-Jährigen ihre zweite Stimme oder ein englisches Loblied. Eine 12-Jährige überlegt bereits, in welcher Weise sie im nächsten Jahr als Helferin mitwirken könnte. Die Kinder der mittleren Altersgruppe waren gut verständliche Vorsänger beim Lied über den 23. Psalm.

Überhaupt bildeten Davidpsalmen einen roten Faden in diesen Tagen, so auch in den Andachten und beim abschließenden Familiengottesdienst. Den Psalmvers "Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt." (Psalm 57,3) werden sich alle Teilnehmenden langfristig merken, zumal sich ein dazu eigens komponierter KiBiWo-Song einprägte, als diesjährige Lieblingslied gekürt und mit dem passenden Rap im Gottesdienst uraufgeführt wurde. Selten wird in einem Gottesdienst "Zugabe!" gefordert, doch bei der Band aus jungen Kirchgliedern der veranstaltenden Gemeinden war dies unausweichlich - und erfolgreich.
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Ein Bericht von selk_news /
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