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SELK-Gemeinde an ökumenischer Aktion beteiligt

Radevormwald, 16.5.2017 - RP/selk - Am vergangenen Donnerstagabend war es so weit. Der Radevormwalder Bibelmarathon startete mit Bürgermeister Johannes Mans in der Lutherischen Kirche mit der Verlesung der Schöpfungsgeschichte. Bis zum Sonntagabend sollte die neue Lutherbibel 2017 von A bis Z, Wort für Wort, Seite für Seite, Tag und Nacht in allen sieben Kirchen der Bergstadt gelesen werden, ohne Unterbrechung. Auch während der Überbringung der Bibel von einer Kirche zur anderen wurde gelesen.

Für viele Radevormwalder war diese Bibelleseaktion eine besondere Situation. Nie zuvor wurde das ganze Wort Gottes am Stück gelesen und gehört, und das in Gemeinschaft aller Christinnen und Christen. Insgesamt hatten sich 150 Personen aus den sieben Radevormwalder Kirchengemeinden gefunden, zwischen denen die Lutherbibel weitergereicht wurde, damit sie bis Sonntagabend durchgelesen werden konnte. Über 20 der Lesenden gehören zur örtlichen Martini-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK).

An dem ökumenischen Projekt waren unter anderem auch Hartmut Demski, der Superintendenten des evangelischen Kirchenkreises, sowie die Landtagskandidaten Jens Nettekoven (CDU) und Sven Wolf (SPD) beteiligt.

Für Pastor Peter Bernshausen von der Freien evangelischen Gemeinde war die ganze Aktion ein gutes Zeichen. "Wir leben den ökumenischen Gedanken", sagte er. In seinem kurzen Impuls bei der Eröffnung wies er auf die Bedeutung der Bibel hin. "Sie ist Gottes Stimme in menschlichen Worten. Das ist ein Wunder." Pfarrer Philipp Müller von der Lutherischen Gemeinde freute sich über die gute Teilnahme der Gemeindeglieder. Die Bibel-Tour verlangte ein präzises Timing, das vorsah, die Bibel alle 20 Minuten an einen nächsten Leser oder die nächste Leserin zu übergeben; manche übernahmen auch längere Lesezeiten. Am Sonntagnachmittag, als die Bibel in der Martini-Kirche der SELK gelesen wurde, war die ganze Aktion um 5 Stunden in Verzug, trotz bester Planung. Das Programm für den Abend wurde geändert und die Bibel dann bis in die Nacht hinein in der Reformierten Kirche bis zum letzten Kapitel der Offenbarung des Johannes gelesen.

Verabredet war, dass die Übergänge zwischen den Kirchen zu einem Höhepunkt werden. Freitagmittag wurde die Lutherbibel mit einem Planwagen transportiert, am Samstag kümmerte sich die Feuerwehr um den Rücktransport von einem Ortsteil zurück in die Stadtmitte, und am Sonntag wurde die Bibel mit einem Oldtimer-Trecker und Hänger von SELK-Pfarrer Johannes Dress und mit einem kleinen Umzug von der Martini-Kirche in die Reformierte Kirche gebracht. Auf dem Hänger las Pfarrvikar Florian Reinecke aus der Apostelgeschichte.

Auch wenn bei den Übergängen kreative Elemente bevorzugt wurden, so war das Lesen und Hören in den Kirchräumen sehr konzentriert und beeindruckend. Ein Gast aus der Martini-Gemeinde schrieb in einem Feedback: "Gottes Wort einmal in dieser Form zu würdigen und aufnehmen zu können, war mir eine Ehre! Eine wertvolle Aktion."
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Ein Bericht von selk_news /
Redaktion: SELK-Gesamtkirche /
Quelle: Rheinische Post, 13.5.2017 /
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Quelle: RP



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